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PIANIST UND KULTURKÄMPFER

DER TAGESSPIEGEL, Berliner Philharmonie:
„eine geradezu fantastische Interpretation“ (Ravel).

THE TIMES, London Purcell Room:
„an universally excellent pianist!“

LE FIGARO, Paris Salle Gaveau:
„jouer Chopin avec autant de cœur, quel régal!“

DER TAGESSPIEGEL, Berliner Philharmonie:
„eine geradezu fantastische Interpretation“ (Ravel).

THE TIMES, London Purcell Room:
„an universally excellent pianist!“

LE FIGARO, Paris Salle Gaveau:
„jouer Chopin avec autant de cœur, quel régal!“

AKTUELL GESPIELT

Aufnahmen aus dem Musikzimmer in der französischen Wassermühle in der augenblicklichen Corona-Zeit vom 17.05.2020

»Ach, wie viele Pianisten sind schon an mir vorbeigezogen und vergessen, und ich bin immer noch da und begeistere heute das Publikum« verriet mir einst Jorge Bolet im Alter von fast 70 Jahren. Wie er habe ich mich stets bemüht, auch die größte Virtuosität in musikalische Substanz umzusetzen und komme heute in die gleiche Situation wie mein Vorbild, sogar seinen Ausspruch von damals kann ich mir zu eigen machen.

Er stammt aus einer hochmusikalischen Familie, hat aber eine höchst ungewöhnliche Laufbahn: Mit fünfzehn Jahren wurde er ohne jegliche Notenkenntnisse als „verwildertes Ausnahmetalent“ probeweise an der Musikhochschule Saarbrücken aufgenommen und war sechs Monate später bereits Solist des Klavierkonzertes von Peter Tschaikowsky im dortigen Stadttheater. Eine vorgesehene Karriere durch die Vorstellung bei den „Konzerten junger Künstler“ verpasste er durch eine plötzliche Blinddarmoperation; darauf folgte aber ein Stipendium des „Deutschen Akademischen Austauschdienstes“ zum Studium in Frankfurt und Paris. 

Als 1. Preisträger von internationalen Klavierwettbewerben wurde er anschließend Professor an der Hochschule für Musik Saar und begann – obwohl anfangs als „Quereinsteiger“ betrachtet ob seiner späten Laufbahn – eine Karriere als Konzertpianist in vielen Ländern Europas sowie in China und Korea. Auch als Trainingscoach von internationalen Preisträgern durch eine Klaviertechnik ohne Schweißtropfen und Hervorhebung der individuellen Musikalität ist er bekannt.

Ein glänzender Pianist und Gründer der bekannten Internationalen Musikfestspiele Saar, der vorwiegend in Frankreich lebt und sich schlicht als „Musiker“ bezeichnet, das Publikum aber zu Beifallsstürmen hinreißt. Vielleicht liegt es daran, dass er seine profunde Technik einer einzigartigen Musikalität unterordnet: Das lässt die Klavierwerke heute neu hören.

NÄCHSTE KONZERTE

Wadern Saar 28. Mai 2020
Stadthalle

Ramstein 7. März 2021
Kongresszentrum, 17.00 Uhr

letzte Neuigkeiten über das Schulprojekt Klassik-statt-Klingel

wir entwickelten jetzt einen Mini-PC, den man nur noch mit dem Stecker an den Schul-Gong anschließen muss, um das gesamte Projekt zu starten – Hören Sie rein: