+49 (0)172 / 67 666 26 ijochum@aol.com

PIANIST UND KULTURKÄMPFER

DER TAGESSPIEGEL, Berliner Philharmonie:
„eine geradezu fantastische Interpretation“ (Ravel).

THE TIMES, London Purcell Room:
„an universally excellent pianist!“

LE FIGARO, Paris Salle Gaveau:
„jouer Chopin avec autant de cœur, quel régal!“

DER TAGESSPIEGEL, Berliner Philharmonie:
„eine geradezu fantastische Interpretation“ (Ravel).

THE TIMES, London Purcell Room:
„an universally excellent pianist!“

LE FIGARO, Paris Salle Gaveau:
„jouer Chopin avec autant de cœur, quel régal!“

»Ach, wie viele Pianisten sind schon an mir vorbeigezogen und vergessen, und ich bin immer noch da und begeistere heute das Publikum« verriet mir einst Jorge Bolet im Alter von fast 70 Jahren. Wie er habe ich mich stets bemüht, auch die größte Virtuosität in musikalische Substanz umzusetzen und komme heute in die gleiche Situation wie mein Vorbild, sogar seinen Ausspruch von damals kann ich mir zu eigen machen.

Er stammt aus einer hochmusikalischen Familie, hat aber eine höchst ungewöhnliche Laufbahn: Mit fünfzehn Jahren wurde er ohne jegliche Notenkenntnisse als „verwildertes Ausnahmetalent“ probeweise an der Musikhochschule Saarbrücken aufgenommen und war sechs Monate später bereits Solist des Klavierkonzertes von Peter Tschaikowsky im dortigen Stadttheater. Eine vorgesehene Karriere durch die Vorstellung bei den „Konzerten junger Künstler“ verpasste er durch eine plötzliche Blinddarmoperation; darauf folgte aber ein Stipendium des „Deutschen Akademischen Austauschdienstes“ zum Studium in Frankfurt und Paris. 

Als 1. Preisträger von internationalen Klavierwettbewerben wurde er anschließend Professor an der Hochschule für Musik Saar und begann – obwohl anfangs als „Quereinsteiger“ betrachtet ob seiner späten Laufbahn – eine Karriere als Konzertpianist in vielen Ländern Europas sowie in China und Korea. Auch als Trainingscoach von internationalen Preisträgern durch eine Klaviertechnik ohne Schweißtropfen und Hervorhebung der individuellen Musikalität ist er bekannt.

Ein glänzender Pianist und Gründer der bekannten Internationalen Musikfestspiele Saar, der vorwiegend in Frankreich lebt und sich schlicht als „Musiker“ bezeichnet, das Publikum aber zu Beifallsstürmen hinreißt. Vielleicht liegt es daran, dass er seine profunde Technik einer einzigartigen Musikalität unterordnet: Das lässt die Klavierwerke heute neu hören.

NÄCHSTE KONZERTE

werden noch bekannt gegeben

PUBLIKUMSMEINUNGEN AUS JÜNGSTER ZEIT

Das Konzert zum Auftakt der neuen Veranstaltungsreihe an der Universität des Saarlandes spielte Robert Leonardy in imponierender pianistischer Form und mit enormem Klangsinn im Weltklasse-Format die großen Werke der Klavier-Literatur: Liszt h-Moll Sonate und Chopins Sonate, ebenfalls in h-Moll. Begeisterte Zuhörer bewogen Leonardy zu vier Zugaben, die alle bezauberten.

– Prof. Ulrike Dierick, Professorin für Violine an der Hochschule für Musik Saar

Letzte Woche wurde die gute alte Tradition der Akademischen Konzerte an der Saar-Uni mit einem Feuerwerk (Sonaten von Liszt und Chopin), dargeboten von Robert Leonardy, wiederbelebt. Erfreulicherweise war neben den bei diesen Anlässsen immer anwesenden grauen Köpfen auch eine größere Anzahl junger Musikliebhaber, inklusive ausländischer Studierender, zugegen, die diese Gelegenheit nutzten, klassische Musik zu genießen. Vier erklatschte Zugaben und Standing Ovations dankten dem großartigen Pianisten für sein Engagement und seine Leistung und lassen hoffen, dass diese Reihe auf diesem Niveau fortgeführt wird und noch mehr Studenten und die An-Institute und nahe gelegenen Firmen erreicht.

– Prof. Dr. Rita Bernhardt und Prof. Dr. Ingolf Bernhardt

Robert Leonardy hat das erste Konzert der neuen Reihe der Universitätskonzerte so virtuos gespielt, wie man es von ihm erwartet und gewohnt ist. Auch hat er mit Dauer und Programm des Konzertes eindeutig den Nerv des Publikums getroffen, das unisono begeistert war. Das ließ sich auch an Applaus und eingeforderten Zugaben zweifelsfrei ablesen. Die Aula ist im Hinblick auf Ambiente und Akustik hervorragend geeignet. Es bleibt allerdings zu hoffen, dass sie auf Dauer zu klein sein wird für alle Konzertbegeisterten.

– Prof. Dr. Uwe Hartmann, Professor für Experimentalphysik